Heute hatte ich mein erstes Spiel in der ersten Mannschaft (TSV Warnow 79). Wir spielten gegen SV-Nord West Rostock 5 und haben gleich mal 10:6 gewonnen. Das Doppel verloren, aber dafür meine 4 Einzel gewonnen. Es hat einfach wieder Spass gemacht im Wettkampf zu stehen. Meine Gegner waren erst verwundert, als ich einen nach den anderen vermöbelt habe – so auf der Art wer ist der Typ. Ich glaube bei diesen netten Herrn habe ich schon mal einen tollen Eintruck hinterlassen.
Die schönste Antwort war: „Du spielst in der falschen Liga!“
WHATEVER
Tischtennis
Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 14, 2009 von rostocklauterbacherDer Taucher
Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 13, 2009 von rostocklauterbacherVor ungefähr zwei Jahren lernte ich das Gedicht „Der Handschuh“ Friedrich von Schiller. Jetzt will ich ein zweites Gedicht von Schiller vortragen. 2 Monate hab ich Zeit das Gedicht „Der Taucher“ reinzupauken.
Poetische freie Stunden YYEEAAHHH
Der Taucher
„Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp,
Zu tauchen in diesen Schlund?
Einen goldnen Becher werf ich hinab,
Verschlungen schon hat ihn der schwarze Mund.
Wer mir den Becher kann wieder zeigen,
Er mag ihn behalten, er ist sein eigen.“
Der König spricht es und wirft von der Höh
Der Klippe, die schroff und steil
Hinaushängt in die unendliche See,
Den Becher in der Charybde Geheul.
„Wer ist der Beherzte, ich frage wieder,
Zu tauchen in diese Tiefe nieder?“
Und die Ritter, die Knappen um ihn her
Vernehmen’s und schweigen still,
Sehen hinab in das wilde Meer,
Und keiner den Becher gewinnen will.
Und der König zum drittenmal wieder fraget:
„Ist keiner, der sich hinunter waget?“
Doch alles noch stumm bleibt wie zuvor,
Und ein Edelknecht, sanft und keck,
Tritt aus der Knappen zagendem Chor,
Und den Gürtel wirft er, den Mantel weg,
Und alle die Männer umher und Frauen
Auf den herrlichen Jüngling verwundert schauen.
Und wie er tritt an des Felsen Hang
Und blickt in den Schlund hinab,
Die Wasser, die sie hinunterschlang,
Die Charybde jetzt brüllend wiedergab,
Und wie mit des fernen Donners Getose
Entstürzen sie schäumend dem finstern Schoße.
Und es wallet und siedet und brauset und zischt,
Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt,
Bis zum Himmel spritzet der dampfende Gischt,
Und Flut auf Flut sich ohn Ende drängt,
Und will sich nimmer erschöpfen und leeren,
Als wollte das Meer noch ein Meer gebären.
Doch endlich, da legt sich die wilde Gewalt,
Und schwarz aus dem weißen Schaum
Klafft hinunter ein gähnender Spalt,
Grundlos, als ging’s in den Höllenraum,
Und reißend sieht man die brandenden Wogen
Hinab in den strudelnden Trichter gezogen.
Jetzt schnell, eh die Brandung wiederkehrt,
Der Jüngling sich Gott befiehlt,
Und – ein Schrei des Entsetzens wird rings gehört,
Und schon hat ihn der Wirbel hinweggespült,
Und geheimnisvoll über dem kühnen Schwimmer
Schließt sich der Rachen, er zeigt sich nimmer.
Und stille wird’s über dem Wasserschlund,
In der Tiefe nur brauset es hohl,
Und bebend hört man von Mund zu Mund:
„Hochherziger Jüngling, fahre wohl!“
Und hohler und hohler hört man’s heulen,
Und es harrt noch mit bangem, mit schrecklichem Weilen.
Und wärfst du die Krone selber hinein
Uns sprächst: Wer mir bringet die Kron,
Er soll sie tragen und König sein -
Mich gelüstete nicht nach dem teuren Lohn.
Was die heulende Tiefe da unter verhehle,
Das erzählt keine lebende glückliche Seele.
Wohl manches Fahrzeug, vom Strudel gefaßt,
Schoß jäh in die Tiefe hinab,
Doch zerschmettert nur rangen sich Kiel und Mast,
Hervor aus dem alles verschlingenden Grab.-
Und heller und heller, wie Sturmes Sausen,
Hört man’s näher und immer näher brausen.
Und es wallet und siedet und brauset und zischt,
Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt,
Bis zum Himmel spritzet der dampfende Gischt,
Und Well auf Well sich ohn Ende drängt,
Und wie mit des fernen Donners Getose
Entstürzt es brüllend dem finstern Schoße.
Und sieh! aus dem finster flutenden Schoß,
Da hebet sich’s schwanenweiß,
Und ein Arm und ein glänzender Nacken wird bloß,
Und es rudert mit Kraft und mit emsigem Fleiß,
Und er ist’s, und hoch in seiner Linken
Schwingt er den Becher mit freudigem Winken.
Und atmete lang und atmete tief
Und begrüßte das himmlische Licht.
Mit Frohlocken es einer dem andern rief:
„Er lebt! Er ist da! Es behielt ihn nicht!
Aus dem Grab, aus der strudelnden Wasserhöhle
Hat der Brave gerettet die lebende Seele.“
Und er kommt, es umringt ihn die jubelnde Schar,
Zu des Königs Füßen er sinkt,
Den Becher reicht er ihm kniend dar,
Und der König der lieblichen Tochter winkt,
Die füllt ihn mit funkelndem Wein bis zum Rande,
Und der Jüngling sich also zum König wandte:
„Lange lebe der König! Es freue sich,
Wer da atmet im rosigten Licht!
Da unten aber ist’s fürchterlich,
Und der Mensch versuche die Götter nicht
Und begehre nimmer und nimmer zu schauen,
Was sie gnädig bedeckten mit Nacht und Grauen.
Es riß mich hinunter blitzesschnell -
Da stürzt mir aus felsigtem Schacht
Wildflutend entgegen ein reißender Quell:
Mich packte des Doppelstroms wütende macht,
Und wie einen Kreisel mit schwindendelm Drehen
Trieb mich’s um, ich konnte nicht widerstehen.
Da zeigte mir Gott, zu dem ich rief
In der höchsten schrecklichen Not,
Aus der Tiefe ragend ein Felsenriff,
Das erfaßt ich behend und entrann dem Tod -
Und da hing auch der Becher an spitzen Korallen,
Sonst wär er ins Bodenlose gefallen.
Denn unter mir lag’s noch, bergetief,
In purpurner Finsternis da,
Und ob’s hier dem Ohre gleich ewig schlief,
Das Auge mit Schaudern hinuntersah,
Wie’s von Salamandern und Molchen und Drachen
Sich regt’ in dem furchtbaren Höllenrachen.
Schwarz wimmelten da, in grausem Gemisch,
Zu scheußlichen Klumpen geballt,
Der stachligte Roche, der Klippenfisch,
Des Hammers greuliche Ungestalt,
Und dräuend wies mir die grimmigen Zähne
Der entsetzliche Hai, des Meeres Hyäne.
Und da hing ich und war’s mit Grausen bewußt
Von der menschlichen Hilfe so weit,
Unter Larven die einzige fühlende Brust,
Allein in der gräßlichen Einsamkeit,
Tief unter dem Schall der menschlichen Rede
Bei den Ungeheuern der traurigen Öde.
Und schaudernd dacht ich’s, da kroch’s heran,
Regte hundert Gelenke zugleich,
Will schnappen nach mir – in des Schreckens Wahn
Laß ich los der Koralle umklammerten Zweig;
Gleich faßt mich der Strudel mit rasendem Toben,
Doch es war mir zum Heil, er riß mich nach oben.“
Der König darob sich verwundert schier
Und spricht: „Der Becher ist dein,
Und diesen Ring noch bestimm ich dir,
Geschmückt mit dem köstlichsten Edelgestein,
Versucht du’s noch einmal und bringt mir Kunde,
Was du sahst auf des Meeres tiefunterstem Grunde.“
Das hörte die Tochter mit weichem Gefühl,
Und mit schmeichelndem Munde sie fleht:
„Laßt, Vater, genug sein das grausame Spiel!
Er hat Euch bestanden, was keiner besteht,
Und könnt Ihr des Herzens Gelüsten nicht zähmen,
So mögen die Ritter den Knappen beschämen.“
Drauf der König greift nach dem Becher schnell,
In den Strudel ihn schleudert hinein:
„Und schaffst du den Becher mir wieder zur Stell,
So sollst du der trefflichste Ritter mir sein
Und sollst sie als Ehegemahl heut noch umarmen,
Die jetzt für dich bittet mit zartem Erbarmen.“
Da ergreift’s ihm die Seele mit Himmelsgewalt,
Und es blitzt aus den Augen ihm kühn,
Und er siehet erröten die schöne Gestalt
Und sieht sie erbleichen und sinken hin -
Da treibt’s ihn, den köstlichen Preis zu erwerben,
Und stürzt hinunter auf Leben und Sterben.
Wohl hört man die Brandung, wohl kehrt sie zurück,
Sie verkündigt der donnernde Schall -
Da bückt sich’s hinunter mit liebendem Blick:
Es kommen, es kommen die Wasser all,
Sie rauschen herauf, sie rauschen nieder,
Den Jüngling bringt keines wieder.
Abschied
Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 12, 2009 von rostocklauterbacherHeute geht Sieverina aus Rostock. Der Abschied ist echt hart.
Sie hat mich in den zwei Jahren richtig stark geprägt. Wenn ich mich verändert habe, dann stückweise durch sie.
An alle die Sieverina nicht kennen kann ich nur sagen, so einen diggen Freund wie sie findest du nicht überall. Sie ist was ganz besonderes. Eine kostbare Perle würde nicht mal annähernd hinkommen.
Flashmob
Veröffentlicht in Uncategorized am Juli 16, 2009 von rostocklauterbacherWie cool ist das denn. Ein Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen. Sie kommen zusammen, wie ein Heuschreckenschwarm und verschwinden als ob sie nie dagewesen wären. Das ist Flashmob (Blitzauflauf). Die Termine werden durch Webblogs, E-mails, Comunitys, Newgroups und was weiss ich in gang gesetzt. Die Aktionen sind einfach vollgepackt mit viel Kreativität. Zum Beispiel gab es dieses Jahr Kissenschlacht vor dem Kölnerdom oder in Schwerin gab es Flashmob freeze (einige Minuten wie Statuen dastehen).
Ich will endlich auch dabei sein, deswegen hab ich mich bei Rostock Flashmob angemeldet. Ich hoffe ich habe bald das vergnügen mit anderen Leuten, die ich nicht kenne, was verrücktes zu unternehme.
Bedürfnisse
Veröffentlicht in Uncategorized am Juni 9, 2009 von rostocklauterbacherNeben Schüleressen und Spielplatz möchte ich meine Bedürfnisse in der Woche nachgehen. Die eine Sache ist Tischtennis, die andere Sache ist Gitarre zogen. Heute war die zweite Gitarrensession bei einem guten Freund in der Wohnung. Leider haben wir noch keinen Bandraum in Rostock gefunden, aber wenn es soweit ist kann die Band (Schlagzeuger, Bassistin und zwei E-Gitarristen) …… starten.
Und jetzt noch ein guter Tipp. Am Mittwoch den 10 Juni kommt auf deutsch, dass Buch „Die Hütte“ von William P. Young raus.
Göttlicher Beistand
Veröffentlicht in Uncategorized am Mai 6, 2009 von rostocklauterbacherAm Dienstagabend war ich bei Rene. Ein Freund dem ich in Zug letzten Jahres kennengelernt habe. Aus einem schnacken im Zug ist eine gute Freundschaft entstanden. Gestern hat er mich zum Pockern eingeladen. Pockern ein Spiel das ich sehr gerne spiele. Meine Spielweise, alles oder nichts, immer schön setzen, egal was du auf der Hand hast. Mit dieser Spielweise war ich echt erfolgreich und schaffte von zehn Spielern den zweiten Platz. Ich hab 2€ gewonnen. JÄÄÄÄHHHHHH.
Eine Situation war echt der Hammer. Ein Freund von Rene ist ALL IN bei der letzten aufgedeckten Karte gegangen. Ich bin mitgegangen. Er hatte ein FLASH. Ich hatte auf der Hand zwei Asse. Ein Ass und zwei Siebener lagen auf dem Tisch. Ich hab ihn somit mit einem FULL HOUSE geschlagen. Zum Schluss hab ich 4 Spieler raus gekickt. Die Bemerkung von Rene war nur noch: „Du hast ja göttlichen Beistand von oben“.
Meine neuen Beläge
Veröffentlicht in Uncategorized am April 1, 2009 von rostocklauterbacherJetzt macht Tischtennis noch mehr Spass, als es schon ist. Ich habe neue Beläge. Einen Joola (Tango) auf der Rückhand – Schwarz. Und einen Tibhar (Rapid D.TecS) auf der Vorhand – Rot.
Für alle die es nicht wissen, ich spiele wieder im Tischtennisverein – Warnow 79 Rostock. Die Halle ist ein Katzensprung von meiner Wohnung weg. Perfekt. Die Leute sind locker und sympatisch.
Mit dieser Keule fühle ich mich wieder, wie in meinen guten alten Tischtenniszeiten.
Ich hab gemerkt das man nach 2 Jahren Pause, die ein oder anderen Raffinessen nicht verlernt.


Hebräisch
Veröffentlicht in Uncategorized am März 26, 2009 von rostocklauterbacherIch lerne gerade hebräisch genauer gesagt, die Konjunktion des Imperfekt. Das Imperfekt ist im hebräischen die unabgeschlossene Zeitstufe. Beispiel: (ichtov) „er wird schreiben“. Das gemeine ist, die Konsonaten stehen vor dem Verb (Sg. 3. m.) oder vor und hinter dem Verb (Pl. 3.m.).
Um diesen Stoff zu lernen, hab ich mir einen Rap überlegt.
Der geht so: 1Vers: J T T JT AAAAAAA.
Dann kommt der Refrain: Uj HNT
UT HNT NNNNN
Und dann kommt wieder der erste Vers.
Jetzt brauch ich nur noch einen Beat.
Und die hebräische Brücke zum Thema Konjunkation des Imperfekts ist fertig.
Also ich Rap dann mal weiter.
Kuriose Wissenschaft
Veröffentlicht in Uncategorized am März 24, 2009 von rostocklauterbacherHeute lass ich in der GEO einen interessanten Artikel. Überschrift „Bettreifer Beschützer“. In diesem Artikel geht es um die Frage: Können Menschen zu Superhelden wie Batman werden? Dr. Paul Zehr, Neurowissnschaftler und Kinesiologe an der Victoria University in Kanada sagt JA. Wie es natürlich gehen sollte erklärt sein Buch „BECOMING BATMAN“.
Die Voraussetzungen sind:
- Immensen Reichtum an Zeit und Geld.
- Eine extreme Motivation.
- Die Gene eines Athleten.
Des Weiteren sollte man laut Dr. Paul 15 bis 20 Jahre trainieren, um die mantalen und körperlichen Fähigkeiten eines Superhelden zu erlangen. Also spätestens in den Tenagerjahren beginnen. Der Superheld betritt dann mit ca. 30 Jahren die Bühne – auf dem Höhepunkt seiner Kräfte.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist es ein kurzer Heldentrip. Warum? Ein Argument sind die Prügel. Ein paar Gehirnerschütterungen zum Beispiel lässt das Leistungsvermögen unausweichlich nach. Dazu kommen noch die Nachtschichten, die ihren Tribut fordern.
Ehrlich gesagt ich kann mir nicht vorstellen, das so etwas geht.
Was denkt ihr?